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Ergebnisse

LäuferInnen

249

Kilometer

3500

Spenden

57'000.–

Projekte

Internationales Projekt

Heilpädagogisches Sonderschulheim in Sri Lanka

 

Sri Lanka ist ein wunderschönes Land. Es ist 1.5 Mal so gross wie die Schweiz und hat rund 21 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner. Es ist genügend Wasser vorhanden, der Boden ist fruchtbar und das Klima ist wunderbar. Doch in Sri Lanka gibt es Armut, wo man hinschaut. Der 30 Jahre währende, grausame Bürgerkrieg und die tausendfach tödliche Tsunamiwelle vor gut 12 Jahren haben auf der Insel ihre Spuren hinterlassen. Dazu waren in der Vergangenheit Regierungen am Ruder, die mehr für sich selbst als für die Bevölkerung geschaut haben.

 

Projekt 1 von 2014/2015:
Die Frauenfelder Rotaryclubs wurden 2013 über Marc Schifel Scheifele auf einen Hilferuf aus Sri Lanka aufmerksam. Im ehemaligen Flüchtlingsdorf Lunuwila litt damals die Schule unter grosser Raumnot. Insbesondere bei Regen hatten nicht alle Klassen eine Überdachung und konnten so nicht unterrichtet werden. Nach einer Inspektionsreise wurde beschlossen, dieser Schule einen zweigeschossigen Schultrakt mit zwei Klassenzimmern, einer Aula und einem Lehrerzimmer zu finanzieren.

 

Für das geplante Engagement sollten keine Projektspesen anfallen und alle Bauleistungen durch einheimische Handwerker ausgeführt werden. Ein grosser Teil des benötigten Geldes konnte durch einen Sondereinsatz der Clubmitglieder beschafft werden, unter anderem durch einen gelungenen Auftritt des Rotaryclubs am Frauenfelder Stadtfest 2014.

 

Projekt 2 von 2017/2018:

Nach den ausserordentlich guten Erfahrungen mit unserer Kontaktperson in Sri Lanka, Christopher Dabarera, hat sich der Rotaryclub Frauenfeld entschlossen, zusammen mit den Rotaryclub Frauenfeld-Untersee und dem Verein „2 Stunden-Lauf“ ein weiteres Projekt in Sri Lanka umzusetzen.
In Nochchiyagama besteht heute ein Sonderschulheim für eine Rundumbetreuung von 18 behinderten Kindern. Geleitet wird dieses Schulheim von einer erblindeten Frau mit dem Vornamen Harsani. Ihr zur Seite stehen mehrere Frauen und für die Kommunikation/ Repräsentation nach aussen ein Mann mit dem Vornamen Silva.


Weil es für den Schulbetrieb nur zwei Räume hat, können zurzeit lediglich die Knaben im Heim übernachten. Weiter ist die Nachfrage nach Plätzen für behinderte Schülerinnen und Schüler gross.


Mit dem Neubau soll ermöglicht werden, dass die Mädchen einen separaten Schlafraum bekommen und dass nebst einer Toiletten- und Waschanlage auch weitere Klassenzimmer vorhanden sind.

 

Foto: Schulhaus Lunuwila


Plan: Schulhaus-Neubau

 


Foto: Schulleiterin Hasani

Gassenküche Frauenfeld – Für Fürsorgeempfänger und Menschen am Existenzminimum:


Senioren mit AHV und Ergänzungsleistung, Fürsorgeempfänger, Arbeitslose, Menschen mit einer psychischen oder körperlichen Beeinträchtigung, ehema- lige Häftlinge, Alkoholiker und Drogenabhängige – das sind unsere Gäste. Einmal in der Woche, jeweils mittwochs, geniessen Menschen am Rande ein Vier-Gänge-Menü inkl. Tee, Wasser und Kaffee für drei Franken. Für einige Gäste bleibt diese Mahlzeit die einzig warme in der Woche. Die Gassenküche ist für viele zu einer grossen Familie geworden, da nebst dem guten Essen auch die Gemeinschaft einen grossen Stellenwert bekommen hat.
Für die Gassenküche engagieren sich nebst der Projektleiterin Sandra Kern weitere 21 Mitarbeitende ehrenamtlich.